Waffenplatzverwaltung

Wie es dazu kam, soll der kurze geschichtliche Abriss zeigen:

Bis 1864 waren die Militäranstalten des Kantons Zürich auf dem ganzen Gebiet der Stadt Zürich zu finden. Die alte Kaserne befand sich noch "Im Talacker", die Zeughäuser "In Gassen" (im heutigen Zeughauskeller) sowie beim heutigen Platz der CS sowie an der unteren Bahnhofstrasse zwischen Sihl und Limmat.

Nach dem Brand der alten Kaserne im Talacker, wurde 1873 mit dem Bau der heute noch bestehenden, aber zivil genutzten Kaserne ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs begonnen. Zur damaligen Zeit war die Lage ideal. Mit dem unbebauten Grasstreifen entlang der Sihl (Sihlhölzli), bis zum eigentlichen Übungs- und Ausbildungsgelände, der Allmend Höckler, bestand eine direkte Verbindung. In den folgenden Jahrzehnten waren hier in erster Linie die Infanterie- und die Kavallerierschulen stationiert.

1937 fand in Zürich die letzte Kavallerierekrutenschule statt. Seither entwickelte sich die Kaserne Zürich zu einer reinen Infanterieausbildungsstätte.

Seit 1968 sind die Armee-Pferde aus dem Stadtbild von Zürich gänzlich verschwunden. Die grosse Reithalle wurde zu einer Mehrzweckhalle, die Stallungen dienten fortan als Magazine.

Die zentrale Lage machte die Kaserne Zürich zu einem beliebten Durchführungsort auch für zivile, kulturelle und sportliche Anlässe, so z.B. für Eidgenössische Turn- und Schützenfeste.

Am 12. Dezember 1973 stimmte das Zürcher Volk der Verlegung der Kaserne Zürich und der Errichtung eines neuen Waffenplatzes im Reppischtal zu. Es war schon damals vorgesehen, gleichzeitig ein grosses zusammenhängendes Naherholungsgebiet zu schaffen, bei dem die Belange des Natur- und Heimatschutzes sowie der Landwirtschaft mit denjenigen einer militärischen Nutzung abgestimmt werden sollten. Das Resultat überzeugt - bis heute!

In einem stark gewandelten Umfeld ist es unsere Aufgabe, die Bereitstellung einer modernen Ausbildungs-Infrastruktur zu gewährleisten.